In den Expo-Welten geht es rund

05.10.2017

Einen Tag vor der grossen Gewerbeschau gibt es noch einiges zu tun

Christian Käser (links) und Patrick Uebelmann freuen sich auf drei tolle Expo-Tage.
Christian Käser (links) und Patrick Uebelmann freuen sich auf drei tolle Expo-Tage.

Trotz Herbstferien ist auf dem Gelände der Fricker Schulanlage Ebnet viel Betrieb. Wo sich normalerweise die Schüler während ihrer Pausen aufhalten, stehen Zelte und Verpflegungswagen: die Expo17 entsteht.


«Wir sind gut im Zeitplan», sagt Patrick Uebelmann. Christian Käser nickt zustimmend. Die beiden Männer sind im OK der alle drei Jahre stattfindenden grossen Fricker Gewerbeschau zuständig für das Ressort Bau. Bereits am Mittwoch vor einer Woche sei das (Bau)-Material geliefert worden. «An den beiden Tagen danach haben 16 Angehörige des Zivilschutzes sowie vier Männer vom Festhallen-Team die Zelte hochgezogen», so Uebelmann. Ein grosses Plus sei, betont er weiter, dass der Festhallenbauer bereits zum dritten Mal mit im Expo-Boot sei. So könne man auf viel Erfahrung setzen.

Mit Hochdruck sind seit dem letzten Wochenende die Standbauer in den Zelten und Hallen im Einsatz. Während die Aussteller in ihren Welten mit dem Einrichten beginnen, werden parallel dazu alle anderen Feinschliffarbeiten auf dem Expo-Gelände ausgeführt. Dazu gehört laut Patrick Uebelmann etwa die Wegbauten inklusive Beleuchtung, die Rollstuhlrampen oder auch die Signalisationen. Sicher zu stellen sei auch, dass alle Aussteller mit Strom und WLAN versorgt sind.

Koordination des grossen Sammelsuriums

Zu den Herausforderungen beim OK, Ressort Bau, gehöre sicherlich, so die beiden Männer: «Die vielen Ansprechpersonen und die Koordination der vielen Schnittstellen. Und dafür zu sorgen, dass der zeitliche Ablauf stimmt.» Darauf angesprochen, warum sich der Mehraufwand als Expo-OK-Mitglied nebst dem beruflichen Alltag lohne, verweisen sie auf den stets sehr spannenden Entstehungsprozess. Es sei toll zu erleben, wie das Zusammenspiel aller involvierten Personen gut funktioniere. «Spannend ist aber auch das Unvorhersehbare. Hier müssen wir schnell reagieren können.» Als Beispiel nennt Uebelmann den stürmischen und mit viel Regen einhergehenden frühen Dienstagmorgen. Das forderte den Bauleuten einige zusätzliche Arbeit ab.


Noch einiges zu tun gibt es, bis am Freitagnachmittag die Tore für die dreitägige Gewerbeschau geöffnet werden können. «Für mich ist der Donnerstag der Detailtag. Am Abend sollte dann 99 Prozent parat sein», sagt Christian Käser. Sein OKKollege Patrick Uebelmann schmunzelt: «Sicher 98 Prozent». Bis kurz vor der Eröffnung gebe es da und dort erfahrungsgemäss immer noch das eine oder andere Detail zu erledigen.

«Gute Begegnungen und viele Gespräche»

Jetzt, einen Tag vor Expo-Beginn, seien alle etwas gestresst. An der Messe selbst sei davon aber nichts mehr zu spüren. Vielmehr herrsche dann allgemeine Zufriedenheit und Freude. «Das ist auch der Lohn für unsere OK-Arbeit.» Ihm selbst ist die Vorfreude bereits anzumerken. «Ich freue mich auf gute Begegnungen und viele Gespräche.» Man treffe nirgends mehr Leute als an der Expo. Dank des Weltenkonzepts der Fricker Gewerbeausstellung können die Aussteller und ganz besonderes das Ausstellungspublikum von Synergien profitieren.


Patrick Uebelmann dreht sich beim Davongehen noch einmal kurz um: «Was auch immer ein ganz schönes Erlebnis ist: Nach den drei Tagen ist das Wir-Gefühl bei uns allen wieder sehr stark.»

Text und Foto: Susanne Hörth, NEUE FRICKTALER ZEITUNG

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